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Schlagwort: Schweiz

Informelle Förderdiagnostik und Förderplanung mit hochfunktionalen Personen aus dem Autismus-Spektrum (ab Grundschulalter)

Das TEACCH®-Programm hat verschiedene Instrumente zur formellen Förderdiagnostik entwickelt, die speziell auf Personen mit Autismus ausgerichtet sind. Doch keines dieser Instrumente eignet sich für Grundschüler und Jugendliche mit Asperger-Syndrom beziehungsweise High-Functioning Autismus.

Hier sind wir oft auf die informelle Förderdiagnostik angewiesen. In diesem Seminar geben wir einen Überblick über Verfahren, auf die wir in unserer praktischen Arbeit zurückgreifen. Unter anderem stellen wir unsere umfangreiche Sammlung von Materialien, Aufgabenstellungen und Beobachtungsfragen vor, die wir für eine möglichst individuelle Förderdiagnostik für ältere Kinder und Jugendliche mit Asperger-Syndrom nutzen. Sie hilft uns dabei, innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens ein möglichst umfassendes Bild von den Stärken und Herausforderungen der Klienten zu erhalten.

Eingebunden in eine systematische und strukturierte Vorgehensweise berücksichtigt das Instrumentarium verschiedene Fragestellungen im Hinblick auf die Beobachtung autismustypischer Verhaltensweisen und Denkstile für genau diese Klienten. Im Rahmen dieses Seminars werden die Materialien sowie die Vorgehensweise von der Planung bis zur Ableitung von Förderempfehlungen vorgestellt. Anhand eines Praxisbeispiels (live oder Video) üben wir den Einsatz der Formulare und besprechen den Einsatz der Materialien.

Basistext:

Häußler, Sparvieri, Tuckermann & Wetter (2020): Praxis TEACCH – Informelle Förderdiagnostik: Ansätze für eine Förderung entdecken. Neue verbesserte und erweiterte Auflage. Dortmund: verlag modernes lernen.

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

Alle Informationen zur gesamten Weiterbildungsreihe finden sich hier.

 

 

Von der formellen Förderdiagnostik zum Förderplan: TTAP für Jugendliche und Erwachsene mit einer stärkeren kognitiven Beeinträchtigung

In diesem Kurs erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, die Durchführung eines Tests mit dem TTAP sowie die zugehörigen Interviews (auf Video oder live) zu beobachten und diese im Anschluss gemeinsam auszuwerten. Auf der Basis der Untersuchungsergebnisse erarbeiten die Seminarteilnehmer*innen Vorschläge zur Förderung und erstellen einen Förderplan. Wesentliche Aspekte der Dokumentation von Untersuchungsergebnissen und Förderempfehlungen in Form eines Berichts werden angesprochen.

Da es sich beim TTAP nicht um ein normiertes Instrument handelt, können auch durch Variationen beim Material und bei der Durchführung wertvolle Informationen gewonnen werden. Dies kommt zum Tragen, wenn die originalen Anforderungen für einen Klienten zu hoch oder zu niedrig erscheinen. Daher werden auch Variationsmöglichkeiten vorgestellt, die nicht im Manual enthalten sind.

Basistext: Mesibov, G., Thomas, J.B., chapman, M. & Schopler, E. (2017). TTAP: TEACCH Transition Assessment Profile. Förderdiagnostisches Kompetenzprofil für Jugendliche und Erwachsene auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Dortmund: verlag modernes lernen.

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

Alle Informationen zur gesamten Weiterbildungsreihe finden sich hier.

 

 

 

Von der formellen Förderdiagnostik zum Förderplan: PEP-R/PEP-3 für Kinder

In diesem Kurs erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich intensiv mit der Anwendung des PEP-R (wahlweise des PEP-3) auseinanderzusetzen. Sie erhalten Gelegenheit, die Durchführung eines Tests mit dem PEP-R/PEP-3 (auf Video oder live) zu beobachten und diese im Anschluss gemeinsam auszuwerten. Auf der Basis der Untersuchungsergebnisse erarbeiten die Seminarteilnehmer*innen Vorschläge zur Förderung und erstellen einen ganzheitlichen Förderplan. Wesentliche Aspekte der Dokumentation von Untersuchungsergebnissen und Förderempfehlungen in Form eines Berichts werden angesprochen.

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

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Einführung in die Diagnostischen Instrumente des TEACCH®- Ansatzes

In dieser Veranstaltung werden die drei (förder-)diagnostischen Verfahren vorgestellt, die im TEACCH® Programm entwickelt wurden: (1) die CARS-2 (Autismus-Schätzskala) zur Beurteilung, ob Autismus vorliegt und wie deutlich die Auffälligkeiten im Verhalten sind; (2) das PEP-R/PEP-3 (Entwicklungs- und Verhaltensprofil für Kinder) zur Förderdiagnostik für Kinder im Vorschulalter und (3) das TTAP (TEACCH Transition Assessment Profile) als förderdiagnostisches Kompetenzprofil für Jugendliche und Erwachsene auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Die Teilnehmer*innen lernen die Skalen und Aufgabenstellungen sowie das verwendete Testmaterial kennen und können sich mit deren Anwendung vertraut machen.

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

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Praxisreflexion: Erfahrungen mit TEACCH® aus der eigenen Praxis präsentieren und reflektieren

Diese Veranstaltung ist der Reflexion von Umsetzungsversuchen der Teilnehmer*innen in ihren jeweiligen Praxisfeldern gewidmet. Die Teilnehmer*innen bringen Materialien, Videos etc. mit und stellen im Seminar vor, was sie ausprobiert haben und wo sie auf Grenzen gestossen sind. Probleme bei der Umsetzung werden diskutiert und es wird gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht.

Neben der Praxisreflexion geht es aber auch um eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Konzepten des Structured TEACCHing. Dies wird ergänzt durch weitergehende Hinweise zur praktischen Umsetzung sowie durch Übungen in der Gruppe.

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

Alle Informationen zur gesamten Weiterbildungsreihe finden sich hier.

 

 

 

Das 5-Phasen-Modell zum Umgang mit herausforderndem Verhalten

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Ursachen und Erklärungsansätzen für problematisches Verhalten bei Menschen mit ASS (insbesondere fremd- und selbstverletzendes Verhalten). Die Teilnehmer*innen lernen das 5-Phasen-Modell zum Umgang mit herausforderndem Verhalten kennen und anwenden. Dieses zielt darauf ab, die Funktionen zu erkennen, die problematisches Verhalten erfüllt, oder die Gründe dafür zu verstehen. Dieses Verständnis wird dann genutzt, um einen individuellen und zielgerichteten Interventionsplan zu entwickeln.

Vor dem Hintergrund dieses Wissens werden Handlungsstrategien zum Umgang mit problematischem Verhalten entwickelt. Ansatzpunkt ist einerseits die gezielte Entwicklungsförderung, wobei die Vermittlung angemessener Strategien im Bereich der Kommunikation und der sozialen Fähigkeiten sowie der selbstständigen Beschäftigung zentrale Aspekte darstellen. Der zweite wichtige Ansatzpunkt ist die Veränderung der äusseren Umstände (hierbei nutzen wir insbesondere die Methode des Structured TEACCHing). Ferner gilt es Bedingungen zu verändern, die das problematische Verhalten aufrechterhalten. Anhand von Fallbeispielen wird der Umgang mit den 5 Phasen geübt.

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

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Kontakte gestalten und positiv erleben: Förderung der sozialen Interaktionsfähigkeit

In diesem Seminar beschäftigen wir uns intensiv mit den grundsätzlichen Fähigkeiten zur Kontaktgestaltung. Die Teilnehmer*innen lernen einen Erhebungsbogen zur Erfassung der Interaktionskompetenz kennen. Mit diesem lassen sich nicht nur grundlegende Defizite aufdecken, sondern auch geeignete Ansatzpunkte für eine gezielte Förderung der sozialen Interaktion identifizieren.

Der Erhebungsbogen, der von einer Mitarbeiterin im TEACCH® Programm entwickelt wurde, kann für Personen mit unterschiedlichen Funktionsniveaus und bei jeder Altersgruppe eingesetzt werden. Die Teilnehmer*innen erhalten zudem einen Einblick in unsere Arbeit mit Gruppen zur Förderung der sozialen Kompetenz, welche auf dem TEACCH®-Ansatz basiert. Vorgestellt werden sowohl das Konzept unserer „SOKO Autismus“-Gruppen als auch konkrete Materialien und Aktivitäten zur sozialen Förderung von Kindern und Erwachsenen

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

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Wege zu effektiverer Kommunikation bei Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum und guten sprachlichen Fähigkeiten

In diesem Seminar greifen wir auf die Grundlagen und die Systematik des TEACCH® Communication Curriculum zurück, erweitern diese jedoch auf die Zielgruppe der Personen aus dem Autismus-Spektrum, die zwar viele sprachliche Fähigkeiten haben, aber dennoch in ihrer Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt sind.

Ausgehend von den Konzepten und der Systematik des „klassischen“ TEACCH® Communication Curriculums (das für nicht und wenig sprechende Personen konzipiert wurde), haben wir ein förderdiagnostisches Instrument entwickelt, das sich bei Personen mit einer Autismus-Spektrum-Störung anwenden lässt, die fliessend sprechen.

Nach einer Einführung in die Struktur und Herangehensweise des TEACCH® Communication Curriculums beschäftigen wir uns mit der Erhebung der individuellen Herausforderungen in der Kommunikation bei Menschen mit Asperger-Syndrom/High-functioning Autismus. Daran anschliessend erarbeiten wir Strategien zur Förderung kommunikativer Kompetenzen und stellen einige Fördermaterialien vor.

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

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Das TEACCH® Communication Curriculum zur Förderung der spontanen Kommunikation bei nicht und wenig sprechenden Menschen mit Autismus: Förderdiagnostik und Förderplanung

Die Erweiterung der kommunikativen Fähigkeiten ist ein zentrales Thema in der Förderung von Menschen mit ASS. Hierbei geht es keineswegs nur um Sprache! Diese Veranstaltung behandelt Hilfen zur Diagnostik kommunikativer Kompetenzen und zur Interventionsplanung für Menschen, die nicht oder nur wenig sprechen. Der TEACCH®-Ansatz bietet hierfür ein eigenes Instrument für die individuelle Diagnostik und Förderplanung sowie eine Reihe von konkreten Anregungen zur Förderung.

Das TEACCH® Communication Curriculum (Anleitung zur gezielten Förderung spontaner Kommunikation) entstand aus der Arbeit mit Menschen mit Autismus; es eignet sich aber auch für einen weiteren Personenkreis mit ähnlichen Schwierigkeiten. Zunächst werden die theoretischen Konzepte erarbeitet, die bei der Anwendung des TEACCH® Communication Curriculums einer Analyse von Kommunikationsprozessen zugrunde liegen. Die diagnostischen Instrumente (Beobachtungsschema und strukturiertes Interview) werden vorgestellt und eingeübt.

Die Teilnehmer*innen erhalten eine Anleitung zur Auswertung der Ergebnisse und zur systematischen Umsetzung in konkrete Förderplanung. Darauf aufbauend werden praktische Strategien, wie man die kommunikativen Kompetenzen der Klienten systematisch und gezielt fördern kann, diskutiert und für die eigene Praxis nutzbar gemacht. Im Verlauf des Seminars erarbeiten die Teilnehmer*innen eine Förderplanung für eigene Fallbeispiele.

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

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Praktisches Training: Von der förderdiagnostischen Beobachtung zu individuellen Angeboten

Im Training haben die Teilnehmer*innen Gelegenheit, Strategien des TEACCH®-Ansatzes in der praktischen Arbeit anzuwenden. Unter Anleitung arbeiten alle in Kleingruppen direkt mit Kindern oder Erwachsenen mit Autismus.

In den praktischen Übungseinheiten können die Teilnehmer*innen Erfahrungen damit sammeln, Aufgaben und Anforderungen individuell zu gestalten und immer besser auf die Person abzustimmen, die sie fördern wollen. Dabei kommt es auf die Gestaltung der Lernsituation genauso an wie auf die Inhalte der Förderung. Die praktische Arbeit bezieht sich auf unterschiedliche Themenbereiche und umfasst informelle Förderdiagnostik, Entwicklung von Förderzielen sowie die Gestaltung und Anpassung von individuellen Materialien.

Für das praktische Training werden die Kenntnisse aus dem Grundlagenseminar vorausgesetzt.

 

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe, sie kann aber einzeln gebucht werden.

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