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Schlagwort: Häußler

Einführung und Grundlagen der Arbeit nach dem TEACCH®-Ansatz mit Anne Häußler

Die Teilnehmer/innen erhalten in diesem Seminar zunächst einen Überblick über das TEACCH®-Programm und über die einzelnen Komponenten des dort entwickelten Ansatzes der Förderung von Menschen mit Autismus. Ein zweiter inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Erkenntnissen hinsichtlich der Besonderheiten in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung bei Menschen mit Autismus. Diese bilden den Ausgangspunkt, um das Verhalten von Menschen mit Autismus zu verstehen und sind somit Grundlage für die Entwicklung effektiver Strategien in der Förderung.

Die Einführung in die Methode des „Structured TEACCHing“, der Strukturierung in der pädagogischen Förderung, wird ein dritter Schwerpunkt sein. Neben grundlegenden Strategien und Techniken geht es um deren praktische Umsetzung in unterschiedlichen Umfeldern im (pädagogischen) Alltag

Förderdiagnostik und Förderplanung bei Jugendlichen oder Erwachsenen auf der Basis des TTAP mit Anne Häußler

In diesem Kurs erhalten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, die Durchführung eines Tests mit dem TTAP sowie der zugehörigen Interviews (auf Video oder live) zu beobachten und diese im Anschluss gemeinsam auszuwerten. Auf der Basis der Untersuchungen werden dann in der Gruppe Vorschläge zur Förderung erarbeitet und ein Förderplan erstellt.

Da es sich beim TTAP nicht um ein normiertes Instrument handelt, können auch durch Variationen beim Material und bei der Durchführung wertvolle Informationen gewonnen werden, wenn die originalen Anforderungen für einen Klienten zu hoch oder zu niedrig erscheinen. Daher werden auch Variationsmöglichkeiten vorgestellt, die nicht im Manual enthalten sind.

Praktisches Training: Informelle Förderdiagnostik zur Entwicklung individueller Angebote mit Anne Häußler

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe.

Im Training haben die Teilnehmer/innen Gelegenheit, Strategien des TEACCH®-Ansatzes in der praktischen Arbeit anzuwenden. Unter Anleitung arbeiten alle in Kleingruppen direkt mit Kindern oder Erwachsenen mit Autismus. In den praktischen Übungseinheiten können die Teilnehmer/innen Erfahrungen damit sammeln, Aufgaben und Anforderungen individuell zu gestalten und immer besser auf die Person abzustimmen, die sie fördern wollen. Dabei kommt es auf die Gestaltung der Lernsituation genauso an, wie auf die Inhalte der Förderung. Die praktische Arbeit bezieht sich auf unterschiedliche Themenbereiche und umfasst informelle Förderdiagnostik, Entwicklung von Förderzielen sowie die Gestaltung und Anpassung von individuellen Materialien.

Förderdiagnostik und Förderplanung bei Kindern auf der Basis des PEP-R mit Anne Häußler

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe.

In diesem Kurs erhalten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, die Durchführung eines Tests mit dem PEP-R (auf Video oder live) zu beobachten und diesen im Anschluss gemeinsam auszuwerten. Auf der Basis der Untersuchungen werden dann in der Gruppe Vorschläge zur Förderung erarbeitet und ein ganzheitlicher Förderplan erstellt.

 

Einführung in formelle Instrumente zur Förderdiagnostik und Förderplanung mit Anne Häußler

In diesem Kursbaustein werden die drei diagnostischen Verfahren vorgestellt, die im TEACCH®-Programm entwickelt wurden und dort im Rahmen der üblichen Diagnostik angewendet werden: (1) die CARS (Autismus-Schätzskala) zur Beurteilung, ob Autismus vorliegt und wie schwer die Auffälligkeiten im Verhalten sind; (2) das PEP-R/PEP-3 (Entwicklungs- und Verhaltensprofil für Kinder) zur Förderdiagnostik und (3) das TTAP (Kompetenzprofil für Jugendliche und Erwachsene), das ebenfalls zur Förderdiagnostik eingesetzt wird. Die Teilnehmer/innen lernen die Skalen und Aufgabenstellungen sowie das verwendete Testmaterial kennen und können sich mit deren Anwendung vertraut machen.

Förderung der sozialen Kontaktfähigkeit

In diesem Seminar beschäftigen wir uns systematisch und detailliert mit den grundsätzlichen Fähigkeiten und Voraussetzungen zur sozialen Interaktion, die insbesondere Menschen mit Autismus und ähnlichen Entwicklungsbehinderungen oft fehlen. Mit Hilfe eines Erhebungsbogens für soziale Fähigkeiten („Social Skills Assessment“) lassen sich nicht nur grundlegende Defizite erkennen, sondern auch geeignete Ansatzpunkte für eine Förderung der sozialen Interaktion identifizieren. Der Erhebungsbogen, der von einer Mitarbeiterin im TEACCH®-Programm entwickelt wurde, kann für Betroffene mit unterschiedlichem Funktions-niveau und bei jeder Altersgruppe eingesetzt werden.

Die Teilnehmer/innen lernen dieses entwicklungsorientierte diagnostische Instrument kennen und anwenden. Anhand von eigenen Fallbeispielen wird der Umgang mit dem Erhebungsbogen geübt und eine individuelle Förderplanung erstellt. Die Teilnehmer/innen werden darin angeleitet, den Schritt von abstrakten Förderzielen zur konkreten Gestaltung der Fördersituation zu machen.

Sie erhalten zudem einen Einblick in die Arbeit mit Gruppen zur Förderung der sozialen Kompetenz, welche auf dem TEACCH-Ansatz basiert. Vorgestellt werden sowohl das Konzept der „SOKO Autismus“-Gruppen, als auch konkrete Materialien und Aktivitäten zur sozialen Förderung von Kindern und Erwachsenen.

Wege zu effektiverer Kommunikation für Menschen mit Asperger Syndrom und Autismus-Spektrum-Störung mit Anne Häußler

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe.

Das TEACCH Communication Curriculum ist ein Instrument zur Förderdiagnostik und Förderplanung im Bereich der spontanen Kommunikation von Menschen, die nicht oder nur wenig sprechen.

In diesem Seminar greifen wir auf die Grundlagen und Systematik dieses Instruments zurück, erweitern diese jedoch auf die Zielgruppe der Personen aus dem Autismus-Spektrum, die zwar viele sprachliche Fähigkeiten haben, aber dennoch in ihrer Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt sind.

Nach einer Einführung in die Struktur und Herangehensweise des TEACCH Communication Curriculums beschäftigen wir uns mit der Erhebung der individuellen Herausforderungen in der Kommunikation bei sprechenden Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum.

Daran anschließend erarbeiten wir Strategien zur Förderung kommunikativer Kompetenzen und stellen einige Fördermaterialien vor.

Das TEACCH® Communication Curriculum: Diagnostik, Planung und Strategien der Förderung spontaner Kommunikation bei Menschen mit Autismus mit Anne Häußler

Diese Veranstaltung ist Teil einer Weiterbildungsreihe.

Die Erweiterung der kommunikativen Fähigkeiten ist ein zentrales Thema in der Förderung von Menschen mit Autismus. Hierbei geht es keineswegs nur um Sprache! Dieser Kursteil behandelt Hilfen zur Diagnostik kommunikativer Kompetenzen und zur Interventionsplanung für Menschen, die nicht oder nur wenig sprechen. Der TEACCH-Ansatz bietet hierfür ein eigenes Instrument für die individuelle Diagnostik und Förderplanung sowie eine Reihe von konkreten Anregungen zur Förderung. Das TEACCH Communication Curriculum (Anleitung zur gezielten Förderung spontaner Kommunikation) entstand aus der Arbeit mit Menschen mit Autismus; es eignet sich aber auch für einen weiteren Personenkreis mit ähnlichen Schwierigkeiten.

Zunächst werden die theoretischen Konzepte erarbeitet, die bei der Anwendung des TEACCH Communication Curriculums einer Analyse von Kommunikationsprozessen zugrunde liegen. Die diagnostischen Instrumente (Beobachtungsschema und strukturiertes Interview) werden vorgestellt und eingeübt. Die Teilnehmer/innen erhalten eine Anleitung zur Auswertung der Ergebnisse und zur systematischen Umsetzung in konkrete Förderplanung. Darauf aufbauend werden praktische Strategien, wie man die kommunikativen Kompetenzen der Klienten systematisch und gezielt fördern kann, diskutiert und für die eigene Praxis nutzbar gemacht.

Förderdiagnostik mit Anne Häußler

Welche Inhalte sind für die Förderung meines Klienten angemessen? Welche Ziele sind realistisch? Wie sollte die Förderung gestaltet sein? – Antworten auf diese Fragen gibt uns eine gezielte Förderdiagnostik, die zu Beginn einer Maßnahme stehen muss.

Im Rahmen der Förderdiagnostik geht es immer um die Erhebung von Kompetenzen und das Aufdecken der Aspekte, die noch der Entwicklung und Unterstützung bedürfen. Wir versuchen herauszufinden, was die Person (schon) kann und welche Inhalte Gegenstand einer Förderung sein sollten. Doch die autismusspezifische Förderdiagnostik geht über die Inventarisierung von Kompetenzen hinaus und geht auch der Frage nach, wie die Person Informationen aufnimmt und verarbeitet, was Einfluss auf ihr Denken, Lernen und Handeln hat. Nur wenn wir wissen, in welcher Weise sich die autistische Wahrnehmung bei einer Person auswirkt, können wir diese in der Gestaltung von Förderangeboten berücksichtigen.

Im Rahmen dieses Seminars beschäftigen wir uns mit formellen und informellen Verfahren zur Förderdiagnostik bei Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Neben standardisierten Instrumenten zur systematischen Erfassung eines allgemeinen Entwicklungs- oder Kompetenzprofils werden auch einige Leitfäden und Systematiken zur gezielten Erhebung spezifischer Fähigkeiten vorgestellt.
Konkret bekommen Teilnehmende einen Einblick in das PEP-R/PEP-3 (Entwicklungs- und Verhaltensprofil für Kinder) und das TTAP (TEACCH Transition Assessment Profile für Jugendliche und Erwachsene mit einer intellektuellen Beeinträchtigung), sowie Anregungen zu einer informellen, jedoch systematischen Förderdiagnostik bei Personen mit Asperger Syndrom. Weiterhin erhalten Teilnehmende Leitfäden zur gezielten Förderdiagnostik und Förderplanung in Bezug auf Fähigkeiten zur Interaktion und funktionalen Kommunikation. Neben der Erhebung relevanter Informationen werden wir uns auch mit der Ableitung individueller Förderziele beschäftigen.

Frühe Förderung auf der Basis des TEACCH® Ansatzes – Pädagogische Strategien für junge Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung mit Anne Häußler

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) zählen zu den häufigen Entwicklungsbehinderungen und stellen Eltern und Fachkräfte oft vor große Herausforderungen. Aufgrund der besonderen Wahrnehmug und Verarbeitung von Informationen reagieren und lernen Kinder mit ASS anders als neurotypische Kinder. Hier setzt der TEACCH®Ansatz zur pädagogisch-therapeutischen Förderung an, da er den besonderen Lern- und Verarbeitungsstil von Kindern mit ASS berücksichtigt. Die Förderung erfolgt im (pädagogischen) Alltag und wirkt sich somit direkt auf das Lebensumfeld und die Entwicklung des Kindes aus. Im Kurs werden sowohl Strategien einer effektiven autismus-spezifischen Pädagogik vermittelt, als auch ein Leitfaden zur  inhaltlichen Gestaltung der frühen Förderung von Kindern mit ASS  an die Hand gegeben